Der Frühling lässt grüßen – der erste Bärlauch wächst

Bei so einem schönen, ersten Frühlingwetter muss man doch einfach hinaus in die Natur!! Und was findet man dort? Natürlich die ersten Frühlingsboten – die Schneeglöckchen.4 3Aber wir haben auch schon den ersten, frischen, jungen Bärlauch entdeckt!! Da ist natürlich gleich mein Küchenherz höher geschlagen 😉 !! Wir konnten dann doch auch schon eine recht ansehnliche Menge pflücken und nach dem Motto: umso frischer, umso besser 🙂 machte ich mich auf in meine Küche und verarbeitete ihn gleich.

Ich habe mich nun entschlossen, den Monat März unter das Thema BÄRLAUCH zu stellen. Ihr bekommt das ganze Monat lang immer wieder Rezepte dazu!

Beginnend werde ich euch etwas Allgemeines zum Bärlauch erzählen und auch wie ihr ihn am besten aufbewahren bzw. wie ihr ihn für das kommende Jahr haltbar machen könnt.


Der Bärlauch ist ein naher Verwandter vom Knoblauch, weist aber nicht den langen Nachgeschmack und Geruch auf. Trotzdem ist er genauso gesund, daher zählt er auch zu den Heilpflanzen.
Der Bärlauch wirkt unter anderem antibiotisch, blutdrucksenkend, blutzuckersenkend, cholesterinsenkend, desinfizierend, durchblutungsfördernd, entschlackend, entzündungshemmend, harntreibend und schleimlösend.
Antibiotisch deshalb, weil das Alliin des Bärlauchs beim Kontakt mit Luftsauerstoff zum medizinisch wirksamen Allicin oxidiert, welches als natürliches Antibiotikum gilt.
Darüber hinaus reguliert Bärlauch den Fettstoffwechsel und fördert die Leber- und Gallenfunktion.


Richtig gelagert hält sich der Bärlauch sogar einige Tage im Kühlschrank. Ich kenne dazu zwei Möglichkeiten:

  • entweder den frisch gewaschenen, noch feuchten Bärlauch in Küchenrolle einwickeln
  • oder den frisch gewaschenen, noch feuchten Bärlauch in ein größeres Tiefkühlsackerl geben, Luft hineinblasen und gut verschließen.

Damit wir den Bärlauch auch übers gesamte Jahr genießen können, mache ich immer eine BÄRLAUCHPASTE. Diese Paste verwende ich für diverse Teige, Suppen, Saucen usw. ACHTUNG die Paste ist aber sehr, sehr intensiv, daher eher sparsam verwenden!
Eine solche Paste könnt ihr natürlich mit fast allen Kräutern herstellen. Die eher holzigen Kräuter, wie Rosmarin oder Thymian, würde ich aber nicht empfehlen.


Zutaten für ca. 13 EL bzw. 180g

  • 2 Handvoll Bärlauch (80g)
  • 2 EL Salz
  • 80ml Olivenöl oder ein anderes hochwertiges Öl

Zubereitung

Den Bärlauch aussortieren, das würde ich unbedingt noch im trockenen Zustand machen, da feuchter Bärlauch immer etwas zusammenklebt, gut waschen und in einer Salatschleuder grob trocknen. Nun den Bärlauch in einem Mixer mit dem Salz und dem Öl zu einer sämigen Masse pürieren. Diese dann in kleinen Portionen, z.B. in Einwürfelbehältern, einfrieren und bei Bedarf einzeln herausnehmen.


Zubereitungszeit ca. 20 Minuten
Nährwert pro EL ca. 52kcal
Bärlauch pro EL ca. 6-7g

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