Rauner (Rote Rüben) Ravioli (auch vegan möglich)

Heute wurden die Ravioli mit einem typischen Wintergemüse gepimpt.
Es grüßt uns zwar jetzt schon der Frühling, doch frisches, saisonales, heimisches Gemüse ist natürlich immer noch nicht vorhanden. Daher greife ich gerne weiterhin auf typisches Wintergemüse zurück, wie den Raunern, dem Kürbis oder dem Kraut.

Diese Ravioli konnte ich auch milchfrei bzw. vegan zubereiten! Weshalb ich nun zwei Varianten für euch habe.

Verfeinert habe ich sie zum Schluss mit gesundem Mohn, Orangensaft und etwas Butter bzw. Rapsöl.

Mohn macht fit, da er eine besonders günstige Zusammensetzung an Fettsäuren aufweist, zudem punktet er durch einen hohen Gehalt an Eisen, Kalzium, Kalium und Magnesium. Daher kann der Mohn dazu beitragen das Herz, das Hirn und die Muskeln zu stärken. Noch dazu enthält Mohn viele Aminosäuren. Die Kombi Mohn-Kartoffel oder Mohn-Getreide ist nicht nur lecker sondern ist auch noch in anderer Hinsicht wertvoll: die biologische Wertigkeit vom enthaltenen Eiweiß erhöht sich und der Körper kann die pflanzlichen Proteine besonders gut verwerten.


Zutaten

für den Teig

  • 100g gekochte Rauner
  • 150g glattes Mehl
  • 100g Hartweizengrieß
  • 1 TL Salz
  • 1 Ei
  • 1 EL Olivenöl

für den veganen Teig

  • anstatt dem Ei ca. 50ml Wasser

für die Füllung

  • 250g gekochte Rauner
  • 150g Magertopfen
  • 80g Hafermark oder feine Haferflocken
  • 1 TL Honig
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

für die milchfreie / vegane Füllung

  • 250g gekochte Rauner
  • 150g Mandelfrischkäse
  • 80g Hafermark oder feine Haferflocken
  • 1 TL Honig
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

für die Orangen-Mohn-Butter

  • 1 Orange
  • 50g Butter oder Öl
  • 5 EL Mohn

Zubereitung

Gleich einmal den Teig kneten, da dieser ca. 30 Minuten rasten soll. Dafür die gekochten Rauner in Stücke schneiden und mit dem Ei bzw. dem Wasser mit einem Mixstab fein pürieren. Diese „Flüssigkeit“ in eine Rührschüssel geben und mit den restlichen Zutaten zu einem sehr festen Teig kneten. Wenn er etwas zu fest ist, tröpfchenweise Wasser dazugeben, wenn er etwas zu weich ist, etwas Mehl dazugeben. Ihr könnt die Konsistenz mit eurem Handrücken vergleichen. Drückt mit dem Zeigefinger auf den Teig und dann auf den Handrücken. Ist es ähnlich, dann ist die Konsistenz perfekt. Nun den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und kühl eine halbe Stunde rasten lassen.

Derweil für die Füllung die Rauner wieder pürieren und mit den restlichen Zutaten vermengen. Mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss abschmecken und in einen Spritzsack füllen.

Nun den Teig dünn ausrollen. Am Leichtesten geht das natürlich mit einer Nudelmaschine. Die Nudelplatten auf eine Ravioliform legen, etwas Füllung darauf verteilen, die Ränder mit einem Pinsel etwas anfeuchten und gut zudrücken.
Falls ihr keine Form habt, dann einfach mit einem Messer oder einem Pizzaroller Ecken aus dem Teig schneiden, je nach Größe diese zusammenklappen oder eine zweite Ecke darauf legen und mit einer kleinen Gabel rundherum gut zudrücken. Man kann auch mit einem Glas oder einem Ausstecher Kreise ausstechen und diese zusammenklappen oder aufeinander legen. Je nach Wunsch und Laune 😉 .

Die Ravioli in Salzwasser leicht wallend ca. 5 Minuten köcheln lassen. Währenddessen die Butter bzw. das Öl in einer Pfanne erhitzen, die Orange auspressen und mit dem Mohn dazugeben. Die Ravioli anrichten und mit der Orangen-Mohn-Butter beträufeln.

 

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