Grammelknödel neu interpretiert

Wir, aus dem „Knödel – Land“ , lieben einfach Knödel, insbesondere Grammelknödel, obwohl sie sehr deftig und auch eher ungesund sind 😊. Doch wir essen sie ja eh nicht jeden Tag 😉.

Durch einen kleinen Tipp bin ich dann auf diese Idee gekommen und habe die traditionellen Grammelknödel neu und moderner interpretiert. Und siehe da, so schmecken sie auch der Schwiegermama (die mag eigentlich keine Grammelknödel 😅).

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Einfach roh geriebenen Kürbis zum Kartoffelteig geben und schon sind die Kürbis – Kartoffel – Grammelknödel fertig 😋. Man sollte aber unbedingt auf eine nicht zu wässrige Kürbissorte achten, da sonst der Teig zu klebrig wird!

Man muss die Knödel aber nicht unbedingt füllen! Auch ohne Füllung schmecken sie hervorragend und können als Hauptgang mit Salat oder als Beilage verspeist werden.


Zutaten für 10 Knödel mit Füllung

  • 400g geraspelten Kürbis
  • 2 Pkg (hochwertigen) Kartoffelteig
  • 2 Eier
  • 200ml Wasser
  • Evtl Grieß, wenn der Kürbis zu wässrig ist
  • 300g Grammeln
  • 1 Ei
  • Salz, Kräuter

Zubereitung

Zuerst die Grammelknöderl als Füllung vorbereiten. Dies kann schon am Vortag oder auch schon noch früher gemacht werden. Dafür die Grammeln in einer Schüssel einsalzen, ein Ei dazugeben und mit Kräutern verfeinern. Die Masse gut durchrühren und die Grammeln gut zu kleinen Knöderln zusammendrücken. Diese auf ein Tablett legen und einige Stunden einfrieren, dann geht nachher das Knödelformen leichter.

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Für den Teig den Kürbis schälen und reiben. Mit den restlichen Zutaten vermischen und 10 Minuten ziehen lassen. Falls der Teig zu weich ist, etwas Grieß oder Mehl dazugeben und nochmals etwas ziehen lassen.

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Eine Schüssel mit Wasser und die Grammelfüllung bereit stellen. Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Nun mit angefeuchteten Händen ein Stück Teig auf der Hand flach drücken, die Füllung darauf legen und dann daraus Knödel drehen. Die Knödel in leicht siedendem Wasser 10 Minuten köcheln lassen und mit Sauerkraut servieren.

Wenn ihr die Knödel schon früher gekocht habt und später aufwärmen wollt, dann geht das ganz einfach in einer großen Pfanne auf einem (Sauer-)Kraut-Bett. Die Knödel können auch gleich im Vorrat zubereitet und eingefroren werden. Später dann einfach auftauen und, wie bereits beschrieben, erhitzen.

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